Dass ich ein Prak­ti­kum im Bereich regio­na­le Pro­duk­te machen will, stand für mich schon letz­tes Jahr fest. Ich bin Stu­den­tin an der FH Ebers­wal­de. Gele­gen ist die­se doch eher klei­ne und über­schau­ba­re Hoch­schu­le nord­öst­lich von Ber­lin. Hier kann man alles stu­die­ren, was das grü­ne Herz begehrt! Vor gut drei Jah­ren ent­schied ich mich, hier Regio­nal­ma­nage­ment zu stu­die­ren, ein Stu­di­en­gang, der auf einem BWL Grund­stu­di­um basiert und sich im Haupt­stu­di­um beson­ders mit regio­na­len Struk­tu­ren, den Poten­zia­len sowie den Pro­ble­men und Lösungs­an­sät­zen von Regio­nen beschäf­tigt. Mein Schwer­punkt­fach und zugleich Lieb­lings­fach war Regio­nal­mar­ke­ting. Im Rah­men die­ses Faches haben wir uns natür­lich auch mit regio­na­len Pro­duk­ten beschäf­tigt. Und wie man es sich wohl den­ken kann: das sehr grü­ne, nach Nor­den eher dünn besie­del­te Bran­den­burg hat gera­de um Ebers­wal­de eine Viel­zahl von klei­nen Erzeu­gern und Manu­fak­tu­ren zu bie­ten, die wun­der­ba­re Pro­duk­te her­stel­len. Doch obwohl sie direkt vor den Toren von Ber­lin pro­du­zie­ren, und hier ein Kli­en­tel lebt, das regio­na­le Pro­duk­te sehr wert­schätzt, gelingt es den Wenigs­ten, in die­sen Markt zu gelan­gen.

Die Fest­stel­lung, oder wol­len wir bes­ser sagen, die­se ver­än­de­rungs­be­dürf­te Situa­ti­on hat mich zu reg.io gebracht. Im Inter­net such­te ich nach tol­len Ide­en und Lösungs­an­sät­zen. Den Auf­bau einer Platt­form, auf der sich Erzeu­ger und Kun­den ken­nen- und schät­zen ler­nen kön­nen, schien mir eine gute Idee. Ich bewarb mich bei reg.io, und es klapp­te sofort! Vom ers­ten April bis Ende Juni zog ich nach Ulm. Das Prak­ti­kum brach­te viel Neu­es und Unbe­kann­tes mit sich. Wun­der­bar! Schon allein die Regi­on um Ulm ist natür­lich nicht ver­gleich­bar mit der Regi­on um Ebers­wal­de: ich hat­te das Gefühl, dass Men­schen hier unten schon einen ordent­li­chen Zacken vor­aus sind, was das regio­na­le Bewusst­sein betrifft.

Wenn man irgend­wo neu hin­kommt, kann man sich eigent­lich immer an den ers­ten Tag und die ers­ten Ein­drü­cke erin­nern. So weiß ich noch, wie ich an mei­nem ers­ten Prak­ti­kums­tag, die wun­der­schö­ne, alte, dicke Holz­trep­pe in das Büro von reg.io hoch­ge­stie­felt bin und von Hen­drik Mäch­ler mit Kaf­fee und regio­na­lem Gebäck begrüßt wur­de. Ja, ich glau­be, ich habe da zum ers­ten Mal so eine schö­ne, schwe­re Schwä­bi­sche See­le geges­sen (die ab dann wöchent­lich auf mei­nem Ein­kauf­zet­tel stand). So wünscht sich sicher jeder sei­nen ers­ten Arbeits­tag.

In den fol­gen­den Wochen half ich viel mit beim Gestal­ten der neu­en Sei­te, auf der ihr gera­de seid :)! Wir fuh­ren zu Erzeu­gern, schau­ten uns deren Pro­duk­ti­on an, und als klei­ne Hob­by­fo­to­gra­fin durf­te ich die Abläu­fe auf Bil­dern fest­hal­ten und auch Blog­bei­trä­ge über die Erleb­nis­se und Ein­drü­cke schrei­ben.

Neben der Arbeit an der neu­en Web­sei­te waren wir auch viel mit den Boxen von “Gutes von Hier“ beschäf­tigt. Eine wirk­lich tol­le Idee! Und jeder, der sie nicht kennt, soll­te spä­tes­tens jetzt mal kurz einen Blick auf die Sei­tewww.gutesvonhier.de  wer­fen. Die Idee hat mir so gefal­len und die Arbeit sol­che Freu­de berei­tet, dass ich den Ver­such gestar­tet habe, eine eige­ne Box für die Regi­on Bra­nen­burg zu kre­ieren. Die­se dürf­te auch bald im Online­shop zu fin­den sein!

Ich war froh, dass es so vie­le Berei­che und Auf­ga­ben waren, bei denen ich rein­schnup­pern, mit­hel­fen oder sogar die Ver­ant­wor­tung über­neh­men durf­te. Aber am aller­wich­tigs­ten bei der Arbeit ist wohl das Arbeits­kli­ma, das stim­men muss, damit man sich wohl fühlt. Und das war und ist es ganz bestimmt immer noch, ein­fach toll. Viel­leicht liest jemand die­sen klei­nen Bei­trag hier von mir, der am Über­le­gen ist sich für ein Prak­ti­kum bei reg.io zu bewer­ben– spä­tes­tens jetzt soll­te er über­zeugt sein :)!

Leben Wohnen Freizeit

Jetzt woll­te ich natür­lich auch ein klei­nes Bild von mir bei reg.io hier ver­ewi­gen. Nur wie das immer so ist, wenn man der hin­ter der Kame­ra steht, sind die Bil­der von einem eher Man­gel­wa­re. Aber ein Bild habe ich dann doch noch gefun­den! Da waren wir auf der Leben Woh­nen Frei­zeit Mes­se in Ulm und habe unse­re neue Geschen­ke­box von „Gutes von Hier“ prä­sen­tiert. Der Früh­ling war gera­de im Anmarsch, und wir hat­te eine Krea­ti­on ganz der neu auf­kom­men­den Jah­res­zeit gewid­met.

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