• Die Welt der kleinen Dinge rezensiert die Sieben Schwaben
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Vor Weihnachten haben wir Food-Bloggerinnen gefragt, ob sie unsere Sieben Schwaben-Kochbox Region Alb-Donau-Riß testen wollen würden (das soll kein generisches Femininum sein – und wir hätten auch Mannsvolk bemustert, wenn sich das so ergeben hätte). Drei Rezensionen sind bisher erschienen, und hier ist eine Zwischenbilanz.

Die Rezension als Marketing-Instrument

Ein Beweggrund dafür, Test-Boxen zu verschicken, ist logischerweise die Hoffnung, daß uns die Leserinnen und Leser unserer Tester sowas von den Online-Shop leerkaufen und allen ihren Freundinnen und Freunden und auch dem Rest von unserem grandiosen Produkt erzählen. Wichtiger als das durch eine Rezension vielleicht (oder auch nicht) angestoßene virale Marketing ist uns dabei ihr Beitrag zum Aufbau von Reputation und der Nutzwert einer Rezension für den Kunden, also der Content Marketing-Aspekt. Mit einer Rezension haben wir etwas, auf das wir reagieren und so noch einmal informativ statt mit werberischem Appell auf unser Produkt zu sprechen zu kommen können. Und genau das machen wir hier und jetzt in der Hoffnung darauf, daß zusätzlich zu den Lebensmitteln gelieferte Hintergründe und Geschichten vom Genießer einer Gutes von hier Kochbox gern gelesen und als Mehrwert betrachtet werden.

Die Rezension als in die Produktentwicklung einfließendes Feedback

Man wird nach einer Weile betriebsblind, man liebt die eigenen Ideen mehr, als gut ist, oder man gewöhnt sich einfach an den Status Quo, selbst wenn dieser als Provisorium gedacht war oder nie Resultat einer gründlich vorbereiteten Entscheidung war. Auch wenn eine gelungene Produktentwicklung bei dem ansetzt, was einem selbst gefällt, ist das Urteil Anderer spätestens dann relevant, wenn man auch mal etwas verkaufen möchte.

Insofern bringt eine Rezension in einem Food-Blog einen frischen Blick externer Experten von unschätzbarem Wert für die Verbesserung der Sieben Schwaben und die Entwicklung neuer Gutes von hier-Produkte.

Zwei Überraschungen

Als erstes sind mir in den drei Rezensionen die liebevollen und gut gemachten Fotos ins Auge gefallen. Warum mich das überrascht hat, kann ich mir nicht erklären – warum sollte jemand einen Food Blog betreiben, wenn sie nicht gern und gut fotografiert? (Jetzt ist mir doch ein generisches Femininum dazwischengerutscht)

Was mich ebenfalls überrascht hat, war die Einbeziehung der Urteile aller „Mitesser“ in allen drei Rezensionen, und es war in allen drei Fällen die Familie (sozusagen). Auch diese Überraschung ist darauf zurückzuführen, daß ich mir vorher wohl darüber nicht genug Gedanken gemacht habe. Die Sieben Schwaben ißt man nicht allein, und das ist Teil des Konzepts. Ein regionales Drei-Gänge-Menü. Anders als eine Kritik in einem Food-Magazin ist ja ein Blog etwas Persönliches, und auch wenn Rezepte in anderen Beiträgen ohne den Verweis darauf auskommen, wie es dem Mann oder der Tochter geschmeckt hat, ist es doch naheliegend, den Vorgang der Verkostung und die Reaktionen des gesamten Personals mit einzubeziehen.

Unsere Lehren aus den drei Tests

Das Konzept der Box findet bei allen Anklang, die Geschenk-Eignung wird gesehen – in diesen Punkten dürfen wir uns wohl bestärkt fühlen.

Die Kürbissuppe schmeckt Ilka und Barbara und ihren Familien, Irina und ihr Mann mögen sie gar nicht – wahrscheinlich wird das immer mal vorkommen, läßt sich nicht ausschließen bei Produkten, die ja gerade nicht dem „Massengeschmack“ entsprechen sollen. Wir werden die Testesser-Basis vor dem Release verbreitern, um Produkte zu vermeiden, die zu Vielen nicht gefallen.

Alle fanden, daß die Kürbissuppe zu knapp bemessen ist – ganz klar: größeres Glas oder (wie bei der Sieben Schwaben Neckar-Alb schon so gemacht) eine reduzierte Suppe, die man noch verlängern kann, nein, muß.

Kinder mögen’s nicht so würzig, herb, scharf, knoblauchig, stückig, …, …. Nein, das ist nicht unsere Lehre aus den Rezensionen, das wußten wir schon. Falls wir mal eine Kinder-Kochbox machen (Idee ist notiert), daran denken.

Keine der drei Foodbloggerinnen, denen man ja in der Küche jeden noch so absurden Aufwand zutraut, hat Kürbiskerne zu der Suppe geröstet, sondern einfach aufgewärmt; eine Bequemlichkeit, die ihnen bei einem Convenience-Karton wie den Sieben Schwaben von Herzen gegönnt sei – also keine Produkte, die auf ein Aufmotzen mit nicht im Karton enthaltenen (frischen) Zutaten angewiesen sind. Das muß immer eine Dreingabe bleiben.

Irina bemängelt, daß die 500 g-Packung Nudeln und die Menge der für die Nudeln gedachten Sauce nicht zueinander passen. Viel zu wenig Sauce bzw. eigentlich eher viel zu viele Nudeln, es ist ja als Menü für zwei gedacht – es steht zwar in der Anleitung, daß man die Nudeln nicht komplett kochen soll für das Glas Sauce und zwei Esser, aber das hatten wir intern auch schon diskutiert. Die Anforderung an eine Kochbox, daß alles mengenmäßig zueinander paßt und keine Restmengen bleiben, werden wir in unsere Liste aufnehmen.

Die Salsa ist einmal in mild und einmal in scharf herausgegangen – die scharfe hat geschmeckt, aber war „ganz schön scharf“, die milde war „kaum gewürzt und schmeckte kaum nach etwas“ – da bietet sich ein Mittelweg an.

Fazit der Zwischenbilanz

Uns hat es Spaß gemacht, den Testerinnen scheinbar auch, und wir haben wertvolle Erkenntnisse gewonnen. Wir werden es wieder tun.

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