reg.io ist (bzw. wird) ein Inter­net-Por­tal oder genau­er gesagt eine Web-App für regio­nale Pro­dukte. reg.io bie­tet eine geo­ba­sierte Suche nach regio­na­len Anbie­tern, ihren Pro­duk­ten und ihren Ver­an­stal­tun­gen sowie die Mög­lich­keit, Anbie­tern, Pro­dukt­ka­te­go­ri­en, The­men oder Autoren zu fol­gen und so auf dem Lau­fen­den zu blei­ben. Die Inhal­te sol­len „crowd­sour­ced“ wer­den: beson­ders enga­gier­te Nut­zer wie z.B. Food-Blog­ger kön­nen Betrie­be, Pro­duk­te und Ver­an­stal­tun­gen und Bei­trä­ge dar­über anle­gen. reg.io kann also in zwei Rol­len genutzt wer­den: das reg.io-Publikum fin­det und rezi­piert Inhal­te, die reg.io-Autoren schaf­fen dar­über hin­aus Inhal­te.

Wie gelingt die Nutzerbindung?

Für den Erfolg des Pro­jekts kri­tisch ist zum einen die Bin­dung und ein aus­ge­präg­tes Enga­ge­ment des reg.io-Publikums — als Ziel­grup­pe in etwa der Web-affi­ne Teil der soge­nann­ten LOHAS („Life­styles of Health and Sustai­na­bi­li­ty“). Die­ses kann nicht ohne Wei­te­res mit in sozia­len Netz­wer­ken oder Emp­feh­lungs-Por­ta­len gän­gi­gen Metho­den geför­dert wer­den, son­dern bedarf eines auf die­se Ziel­grup­pe zuge­schnit­te­nen Kon­zepts. Man­che Metho­den wie bei­spiels­wei­se die Mög­lich­keit, für sich selbst ein Nut­zer-Pro­fil anzu­le­gen und damit die von reg.io gelie­fer­ten Infor­ma­tio­nen auf die eige­nen Bedürf­nis­se zuzu­schnei­den, wer­den gut funk­tio­nie­ren, ande­re wie eine „Gami­fi­ca­ti­on“ wer­den wohl eher Nut­zer ver­trei­ben. Da reg.io ohne die Nut­zung von Funk­tio­nen wie Suche, Fil­tern und Fol­gen kaum Charme ent­fal­ten wird, ist für eine erfolg­rei­che Bin­dung des Publi­kums ein beson­de­res Augen­merk auf Usa­bi­li­ty zu legen.

Eben­so erfolgs­kri­tisch für reg.io sind Bin­dung und Enga­ge­ment der reg.io-Autoren, ohne deren Inhal­te eine Attrak­ti­vi­tät für das Publi­kum gar nicht erst ent­ste­hen kann. Bei reg.io-Autoren spielt die Usa­bi­li­ty eine wohl noch bedeu­ten­de­re Rol­le für das Enga­ge­ment als beim Publi­kum. Dies ist eine Her­aus­for­de­rung, da zu reg.ios kom­ple­xem Con­tent Model auch noch Work­flows für die kol­la­bo­ra­ti­ve Inhalts­er­stel­lung kom­men. Nicht nur muß die „Arbeit“ auf reg.io Spaß machen, son­dern die Autoren brau­chen auch „Beloh­nun­gen“, z. B. in Form von Clicks auf ihren eige­nen (Blog-)Seiten.

Wir wür­den gern eine oder meh­re­re Abschluß­ar­bei­ten zum The­men­kom­plex Nut­zer­bin­dung betreu­en, in der bekann­te und ggf. neue Stra­te­gi­en dar­auf­hin unter­sucht wer­den, inwie­weit sie zu einer Iden­ti­fi­ka­ti­on der bei­der oben­ge­nann­ter Nut­zer­rol­len mit reg.io und einer regen Nut­zung von reg.io bei­tra­gen kön­nen.

Bei Inter­es­se: Mail an Fritz Feger (ff@reg.io)!

[Fuß­no­te: war­um heißt es im Vor­schlag nicht „Kun­den­bin­dung“? Weil die Nut­zer von reg.io, ähn­lich wie bei Face­book, nicht die zah­len­den Kun­den sind]

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